By Hartmut Leppin (Hg.)

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Calendar and Chronology, Jewish and Christian: Biblical, Intertestamental and Patristic Studies

This article bargains with numerous tough difficulties in Jewish and early Christian idea and perform, in the basic components of the calendar and chronology. New difficulties are tackled, and outdated difficulties are reconsidered. the hot difficulties are intertestamental, and comprise the Qumran calendar, the levels within the improvement of Judaism among the Testaments, and a few of the chronologies utilized in early Judaism to degree previous and destiny time.

Religiöse Bildung im öffentlichen Interesse: Analysen zum Verhältnis von Pädagogik und Religion

„Was ich selbst bereitwillig eingestanden habe als tief im Charakter der faith liegend, das Bestreben, Proselyten machen zu wollen aus den Ungläubigen, das ist es doch nicht, used to be mich jetzt antreibt, auch über die Bildung der Menschen zu dieser erhabenen Anlage und über ihre Bedingungen zu Euch zu reden“ (Schleiermacher 1799/1983, S.

Scriptural Authority in Early Judaism and Ancient Christianity

The effect of previous works to the literature of early Judaism is an intensively researched subject in modern scholarship. This quantity relies on a global convention held on the Sapientia collage of Theology in Budapest, may well 18-21, 2010. The participants discover scriptural authority in early Jewish literature and the writings of nascent Christianity.

Friedensstiftende Religionen?: Religion und die Deeskalation politischer Konflikte

Jahrelang conflict die faith kein Gegenstand sozialwissenschaftlicher Forschung. Spätestens seit den Anschlägen vom eleven. September 2001 hat das Thema jedoch Konjunktur. Dabei ist für den gegenwärtigen Diskurs der Konnex von faith und Krieg bzw. Terror kennzeichnend. Der vorliegende Band legt das Augenmerk auf den gegenteiligen Effekt und betritt damit Neuland: Haben Religionen nicht auch friedensstiftendes power?

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11– 14):⁷³ […] quod si ardua Tiphyn navis ob innocuae meritum sic gloria vexit, quae tibi pro tanti pulso discrimine regni sufficient laudes, Stilicho? Wenn nun stolzer Ruhm den Tiphys dafür in den Himmel hob, dass er ein Schiff unversehrt bewahrte, welche Ehrungen werden dann für dich dafür, dass du die Gefahr von einem so großen Reich abgewehrt hast, hinreichend sein, Stilicho? Hier lenkt der Dichter unter Verwendung der alten Metapher vom „Staatsschiff“⁷⁴ von der realen Argo auf den römischen Staat über, um Stilichos Überlegenheit zu erweisen.

11– 14):⁷³ […] quod si ardua Tiphyn navis ob innocuae meritum sic gloria vexit, quae tibi pro tanti pulso discrimine regni sufficient laudes, Stilicho? Wenn nun stolzer Ruhm den Tiphys dafür in den Himmel hob, dass er ein Schiff unversehrt bewahrte, welche Ehrungen werden dann für dich dafür, dass du die Gefahr von einem so großen Reich abgewehrt hast, hinreichend sein, Stilicho? Hier lenkt der Dichter unter Verwendung der alten Metapher vom „Staatsschiff“⁷⁴ von der realen Argo auf den römischen Staat über, um Stilichos Überlegenheit zu erweisen.

Die Rechtlichkeit von Stilichos Handeln wird gegen die Primitivität des Mythos abgegrenzt; Octavian, der mythenkonform handelte, wird ebenfalls politische Unreife attestiert. In Honorius’ Handeln hingegen sind persönliche Emotionen und Allgemeinwohl nicht mehr diametral entgegengesetzt, sondern bilden eine Einheit: Der Herrscher überwindet die Unzulänglichkeiten und Fehler nicht nur seines mythischen, sondern auch seines politischen Vorgängers.  M. Dewar, Claudian, Panegyricus de sexto consulatu Honorii Augusti, Oxford 1996, 138.

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